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Ausblick 2026 – Wie Robotik und KI den nächsten Technologiesprung prägen werden

Das Jahr 2026 gilt für viele Experten als Wendepunkt für Robotik und Künstliche Intelligenz. Während KI-Systeme in den vergangenen Jahren vor allem digitale Aufgaben übernommen haben, rückt nun die physische Welt immer stärker in den Fokus. Fortschritte bei Sensorik, Rechenleistung und maschinellem Lernen ermöglichen es Robotern, komplexe Umgebungen selbstständig zu erfassen, Entscheidungen zu treffen und präzise Handlungen auszuführen – oft ohne direkte menschliche Steuerung.

Ein zentraler Trend ist die zunehmende Verschmelzung von KI und Robotik zu sogenannten autonomen Systemen. Diese Roboter lernen nicht mehr nur aus vorab programmierten Regeln, sondern passen ihr Verhalten dynamisch an neue Situationen an. In der Industrie bedeutet das flexiblere Produktionslinien, in denen Roboter Aufgaben wechseln können, ohne aufwendig umprogrammiert zu werden. Für Logistik und Lagerhaltung werden 2026 vermehrt selbstkoordinierende Roboterflotten erwartet, die Warenströme eigenständig optimieren und Ausfälle kompensieren.

Auch im Alltag wird Robotik sichtbarer. Serviceroboter für Pflege, Haushalt und Gastronomie sollen deutlich leistungsfähiger werden, da KI-Modelle Sprache, Gestik und Emotionen besser interpretieren können. Besonders im Gesundheitswesen verspricht man sich Entlastung: Assistenzroboter könnten Pflegekräfte bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten unterstützen, während KI-gestützte Systeme Patientenüberwachung und Frühdiagnosen übernehmen. Entscheidend wird dabei sein, Vertrauen zu schaffen und klare ethische sowie rechtliche Rahmenbedingungen zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der autonomen Mobilität. 2026 dürfte kein Durchbruch im Sinne vollständig fahrerloser Fahrzeuge im Massenverkehr erfolgen, doch spezialisierte Anwendungen werden Realität. Autonome Lieferroboter, selbstfahrende Shuttlebusse auf klar abgegrenzten Strecken und KI-gesteuerte Baumaschinen gelten als besonders realistische Einsatzfelder. Die Kombination aus KI-gestützter Wahrnehmung und präziser Robotik macht diese Systeme wirtschaftlich zunehmend attraktiv.

Auch in der Raumfahrt spielen Robotik und KI eine Schlüsselrolle. Autonome Rover, Inspektionsroboter für Raumstationen und KI-gestützte Navigationssysteme sollen Missionen sicherer und effizienter machen. Für den Mond und spätere Marsmissionen werden Roboter als Vorhut eingesetzt, um Infrastruktur aufzubauen, Ressourcen zu analysieren und Risiken für Menschen zu minimieren. 2026 könnten erste dieser Systeme in realen Missionen erprobt werden.

Gleichzeitig wächst die gesellschaftliche Debatte. Mit der steigenden Leistungsfähigkeit von KI-Systemen nehmen Fragen zu Kontrolle, Verantwortung und Arbeitsplatzveränderungen an Bedeutung zu. Viele Fachleute erwarten, dass 2026 nicht nur ein Jahr technologischer Fortschritte, sondern auch intensiver politischer und ethischer Auseinandersetzungen wird. Der Umgang mit autonomen Entscheidungen, Datennutzung und Mensch-Maschine-Interaktion dürfte dabei zentral sein.

Insgesamt verspricht 2026 ein Jahr zu werden, in dem Robotik und Künstliche Intelligenz endgültig aus dem Experimentierstadium heraustreten. Statt visionärer Einzelprojekte werden verlässliche, skalierbare Anwendungen den Ton angeben. Der Fokus verschiebt sich von der Frage, ob diese Technologien unseren Alltag prägen, hin zu der Herausforderung, wie wir sie verantwortungsvoll, sinnvoll und nachhaltig einsetzen.

Weltraum-Highlights 2025 – Ein Jahr zwischen Wissenschaft, Expansion und neuen Perspektiven

Das Jahr 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch und vielschichtig die moderne Raumfahrt geworden ist. Wissenschaftliche Durchbrüche, technologische Meilensteine und eine weiter zunehmende Kommerzialisierung des Orbits prägten die Schlagzeilen. Besonders das James-Webb-Weltraumteleskop lieferte erneut spektakuläre Erkenntnisse: Es identifizierte komplexe Moleküle in Sternentstehungsregionen und Exoplanetenatmosphären, darunter Wasserdampf, Kohlendioxid und organische Verbindungen. Diese Beobachtungen gelten als entscheidend für das Verständnis, wie lebensfreundliche Umgebungen im Universum entstehen können.

Auch der Mars stand 2025 im Fokus. Der Rover Perseverance und mehrere Orbiter lieferten neue Hinweise auf eine wasserreiche Vergangenheit des Roten Planeten. Entdeckte Minerale und Sedimentschichten deuten darauf hin, dass es dort über lange Zeit stabile Gewässer gegeben haben könnte – ein zentraler Baustein für mögliche frühere mikrobielle Lebensformen. Parallel wurden neue Lande- und Rückholmissionen vorbereitet, die langfristig sogar den Transport von Marsproben zur Erde ermöglichen sollen.

Ein weiteres Highlight war die verstärkte Rückkehr zum Mond. Das Artemis-Programm machte deutliche Fortschritte: Tests von Raketen, Raumkapseln und Bodensystemen verliefen planmäßig und bestätigten den Kurs hin zu langfristigen Mondmissionen. Dabei rückte auch die Nutzung von Mondressourcen stärker in den Mittelpunkt – insbesondere Wasser im Regolith, das für Treibstoff, Sauerstoff und zukünftige Mondbasen entscheidend sein könnte.

Technologisch war 2025 ein Rekordjahr. Wiederverwendbare Raketen dominierten den Startbetrieb, und neue Testflüge – insbesondere mit Großraumfahrzeugen – lieferten wichtige Daten für interplanetare Missionen. Gleichzeitig wuchs der niedrige Erdorbit weiter: Tausende neue Satelliten für Kommunikation, Erdbeobachtung und Navigation wurden gestartet. Projekte wie globale Internet-Konstellationen erreichten neue Ausbaustufen, was Chancen für weltweite Vernetzung bietet, aber auch die Diskussion über Weltraumschrott und Orbitalmanagement verschärfte.

Ein besonderes öffentliches Interesse weckten interstellare Besucher und erdnahe Objekte. 2025 wurde mindestens ein interstellarer Komet intensiv beobachtet, dessen Zusammensetzung wertvolle Hinweise auf andere Sternsysteme lieferte. Gleichzeitig verbesserten neue Frühwarnsysteme die Erkennung erdnaher Asteroiden erheblich – ein wichtiger Schritt für die planetare Verteidigung.

Nicht zuletzt rückte das Thema Weltraumwetter stärker ins Bewusstsein. Mehrere Sonnenstürme beeinflussten Satellitenbetrieb, Funkverbindungen und Navigationssysteme. Neue Raumsonden zur Beobachtung des Sonnenwinds wurden gestartet, um die Erde künftig besser vor den Auswirkungen solarer Aktivität zu schützen – ein Thema, das mit wachsender Abhängigkeit von Weltraumtechnik immer relevanter wird.

Insgesamt war 2025 ein Jahr, das den Weltraum endgültig als festen Bestandteil unseres technologischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Alltags etabliert hat. Zwischen der Suche nach Leben, der Rückkehr zum Mond und dem Ausbau globaler Infrastrukturen wurde klar: Die Menschheit steht nicht am Anfang, sondern mitten in einer neuen Ära der Raumfahrt.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 50 2025

Zum Jahresende präsentierten Forschende eine umfassende Analyse von Mondproben früherer Missionen, die zeigt, dass Wasser im Mondgestein ungleichmäßig verteilt ist. Diese Erkenntnis ist wichtig für zukünftige bemannte Mondbasen. Gleichzeitig testeten private Raumfahrtunternehmen neue elektrische Antriebssysteme für Langzeitmissionen, die besonders effizient Treibstoff sparen. Abschließend blickten Raumfahrtagenturen auf ein Rekordjahr zurück: Noch nie wurden so viele Satelliten gestartet und gleichzeitig so viele wissenschaftliche Daten aus dem All gesammelt wie in diesem Jahr.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 49 2025

Die NASA bestätigte, dass sich die Vorbereitungen für die nächste Artemis-Mission im Zeitplan befinden, insbesondere die Integration von Orion-Raumschiff und Servicemodul. Gleichzeitig veröffentlichte das Hubble-Weltraumteleskop neue Bilder einer aktiven Galaxie, deren zentraler Schwarzer-Loch-Jet mehrere Tausend Lichtjahre lang ist. Auch im Bereich Weltraumsicherheit gab es Fortschritte: Neue Software-Systeme sollen Kollisionen zwischen Satelliten und Weltraumschrott früher erkennen und automatisch Ausweichmanöver berechnen.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 48 2025

Astronomen entdeckten ein ungewöhnliches Doppelsternsystem, bei dem ein Neutronenstern und ein weißer Zwerg extrem nahe umeinander kreisen. Solche Systeme gelten als potenzielle Quellen für Gravitationswellen. Parallel dazu brachte eine europäische Trägerrakete erfolgreich mehrere Kleinsatelliten in den Orbit, die für Erdbeobachtung und maritime Überwachung eingesetzt werden sollen. Außerdem gab die ESA bekannt, dass ihre Jupiter-Mission JUICE alle Instrumente erfolgreich getestet hat und nun in den wissenschaftlichen Routinebetrieb übergeht.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 47 2025

Ein mittelstarker Sonnenausbruch sorgte in dieser Woche für erhöhte Aktivität im Erdorbit, weshalb mehrere Satelliten vorsorglich in einen sicheren Modus versetzt wurden. Polarlichter waren dadurch bis in mittlere Breiten sichtbar. Gleichzeitig berichtete die chinesische Raumfahrtagentur über neue Experimente auf der Raumstation Tiangong, darunter Zellkulturen zur Erforschung der Knochenalterung in Schwerelosigkeit. Ergänzend veröffentlichte die NASA neue Mars-Daten, die auf mineralische Ablagerungen hindeuten, die nur in langfristig stehenden Gewässern entstehen.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 46 2025

NASA veröffentlichte neue Ergebnisse des James-Webb-Weltraumteleskops zu einer Exoplanetenatmosphäre, in der Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan gleichzeitig nachgewiesen wurden. Diese Kombination gilt als besonders interessant, da sie Hinweise auf komplexe chemische Prozesse liefern kann. Gleichzeitig meldete SpaceX einen weiteren erfolgreichen Testflug eines Starship-Prototyps, bei dem erneut wichtige Daten zur Hitzeschild-Belastung beim Wiedereintritt gesammelt wurden. Zudem bestätigte die ESA, dass ihr Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1 präzisere Messungen von Bodenbewegungen liefert, was für Erdbeben- und Vulkanüberwachung entscheidend ist.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 45 2025

Zum Wochenbeginn veröffentlichte die ESA beeindruckende Aufnahmen einer Supernova-Überreststruktur, die neue Einblicke in die Entstehung schwerer Elemente liefert. Gleichzeitig wurde ein weiterer Testflug eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs erfolgreich abgeschlossen, was die Kosten für zukünftige Missionen senken soll. Auch die internationale Zusammenarbeit stand im Fokus: Vertreter mehrerer Raumfahrtagenturen trafen sich, um gemeinsame Standards für Mond- und Marsmissionen zu definieren und langfristige Kooperationen abzusichern.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 44 2025

Astronomen entdeckten einen Exoplaneten, der in Größe und Temperatur grob der Erde ähnelt und einen sonnenähnlichen Stern umkreist. Erste Analysen deuten auf eine stabile Umlaufbahn in der habitablen Zone hin. Parallel dazu startete eine neue Erdbeobachtungsmission, die mithilfe von Radar Veränderungen von Gletschern und Küstenregionen messen soll. Außerdem wurde über zunehmende Weltraumtrümmer diskutiert, da die Zahl aktiver Satelliten weiter stark wächst.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 43 2025

Die NASA bestätigte weitere Fortschritte im Artemis-Programm, insbesondere bei den Vorbereitungen für kommende Mondmissionen. Tests an der SLS-Rakete und dem Orion-Raumschiff verliefen planmäßig. Gleichzeitig lieferte der Mars-Orbiter neue hochauflösende Bilder von alten Flussläufen, die Hinweise auf länger anhaltendes Wasser auf dem Roten Planeten geben. Auch private Raumfahrtunternehmen meldeten erfolgreiche Triebwerkstests für wiederverwendbare Raketen.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 42 2025

Ein moderater Sonnensturm erreichte die Erde und sorgte in hohen Breiten für Polarlichter. Raumfahrtbehörden beobachteten die Situation genau, da erhöhte Teilchenströme Satelliten und Funkverbindungen beeinträchtigen können. Zudem gab China bekannt, neue wissenschaftliche Experimente auf der Raumstation Tiangong zu starten, darunter Studien zu Langzeiteffekten der Schwerelosigkeit. Ergänzend wurde ein neues Mondforschungsinstrument vorgestellt, das künftig hochauflösende Oberflächendaten liefern soll.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 41 2025

NASA veröffentlichte neue Daten des James-Webb-Weltraumteleskops, die komplexe Molekülstrukturen in einer fernen Sternentstehungsregion zeigen. Diese chemischen Verbindungen gelten als mögliche Vorstufen für organische Materie. Gleichzeitig wurde ein kleiner erdnaher Asteroid entdeckt, der die Erde in sicherer Entfernung passierte – ein typischer, aber wichtiger Testfall für automatische Frühwarnsysteme. Auch auf der ISS gab es Aktivität: Astronauten führten Außenbordeinsätze zur Wartung von Solarpaneelen durch.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 40 2025

In dieser Woche sorgte der interstellare Komet 3I/ATLAS weiterhin für Schlagzeilen: Mehrere NASA-Raumfahrzeuge und Teleskope haben neue Bilder und Daten des Besuchers gesammelt, und die Raumfahrtbehörden bestätigten, dass er eindeutig ein natürlicher Komet aus dem interstellaren Raum ist und keine technosignaturen aufweist – trotz aller Spekulationen in sozialen Netzwerken.spacepolicyonline.com+1 Gleichzeitig beobachteten ESA-Missionen wie ExoMars und Mars Express den Kometen beim Vorbeiflug nahe Mars, was zusätzliche wissenschaftliche Informationen über seine Zusammensetzung und Aktivität liefert.Europäische Weltraumorganisation Ein neu entdeckter erdnaher Asteroid mit der Bezeichnung 2025 UC11 passierte die Erde relativ nahe – allerdings ohne Gefahr – und wurde dank schneller internationaler Beobachtungen bereits kurz vor seinem Vorbeiflug identifiziert.Wikipedia Darüber hinaus arbeitet die ESA an der Hera-Mission, die 2026 beim Doppelasteroiden Didymos ankommen soll und derzeit durch den interstellaren Kometenschweif von 3I/ATLAS fliegt, was zusätzliche Tests der Instrumente ermöglicht.Wikipedia Und auf politischer Ebene treibt die europäische Raumfahrtorganisation ESA ihre strategischen Planungen voran: Bei einem Ministertreffen wurde ein neues Budget für die nächsten drei Jahre beschlossen, das unter anderem die Weltraumsicherheit und internationale Kooperationen stärken soll

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 39 2025

Der Start einer gemeinsamen Mission von NASA und NOAA war ein Highlight: Drei neue Raumfahrzeuge (darunter IMAP, das Carruthers Geocorona Observatory und SWFO-L1) wurden am 24. September mit einer Falcon 9 ins All gebracht. Sie sollen Sonnenwinde, interstellare Teilchen und das Raumwetter überwachen – essenziell für den Schutz von Satelliten und zukünftigen Mond- oder Marsmissionen.

Ein neu entdeckter Komet sorgte ebenfalls für Aufmerksamkeit: C/2025 R2 (SWAN) wurde am 11. September identifiziert und zeigte sich in kurzer Zeit heller werdend mit einem sichtbaren Schweif. Der Komet wird voraussichtlich Mitte Oktober seinen erdnächsten Punkt erreichen und könnte dann mit kleinen Teleskopen sichtbar sei.

Das James-Webb-Teleskop präsentierte neue Daten aus der massereichen Sternentstehungsregion Sagittarius B2 und zeigte farbenprächtige Gas- und Staubwolken, in denen junge Sterne wachsen. Diese Beobachtungen liefern tiefe Einblicke in die chemischen Prozesse und Dynamik in dichten interstellaren Regionen.

Auch der Erdbeobachtungssatellit NISAR lieferte seine ersten Radaraufnahmen: Er nutzt erstmals gekoppelte L- und S-Bandradar-Instrumente zur Analyse der Erdoberfläche und von Eisflächen – und deckt dabei alle 12 Tage die ganze Erde ab.

Zuletzt machte der Mars-Orbit Beobachtungs-News: Der Trace Gas Orbiter (TGO) meldete Ergebnisse über saisonale Ozonbildung nahe der Nordpolregion sowie neue Erkenntnisse über Gesteinsschichten in Oxia Planum, einem Zielgebiet für zukünftige Marsmissionen.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 38 2025

In dieser Woche gelang NASA und NOAA ein bedeutender Start: Drei neue Satelliten, darunter IMAP und das Carruthers Geocorona Observatory, wurden ins All gebracht, um die Einflüsse des Sonnenwinds auf die Erde zu erforschen. Gleichzeitig bestätigte die US-Raumfahrtbehörde, dass die erste bemannte Artemis-Mission um den Mond im April 2026 wie geplant stattfinden soll – ein wichtiger Schritt für die Rückkehr von Astronauten in die Mondumlaufbahn. Auch Amazon machte Fortschritte: Mit einer Atlas-V-Rakete brachte ULA 27 neue Satelliten für das Project Kuiper in den Orbit, die zukünftig ein weltweites Internetnetzwerk bilden sollen. Zudem stellte die ESA mit Pulse ein künftiges Satellitensystem vor, das ab 2026 als Koordinations- und Synchronisationsplattform für Raumfahrtmissionen dienen wird. Schließlich erreichten neue Bilder des James-Webb-Teleskops die Erde: Sie zeigen Sagittarius B2, eine gewaltige Sternentstehungsregion, in bisher unerreichter Detailtiefe und geben Hinweise auf die Bausteine künftiger Sterne.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 37 2025

In dieser Woche entdeckten Astronomen, dass Mars-Rover „Perseverance“ in der letzten Probe-Analyse des Gesteins „Cheyava Falls“ am Ort Sapphire Canyon Hinweise auf mögliche Biosignaturen gefunden haben. Die Minerale Vivianit und Greigit scheinen auf Bedingungen zu deuten, unter denen mikrobielles Leben auf der Erde gedeiht – ein starkes Indiz, dass Mars einst lebensfreundlicher war.

Ein weiterer Asteroid, 2025 RJ2, wurde beobachtet, wie er der Erde sehr nahe kam – im Rahmen der Nähe eines Mondabstandes. Mit einem geschätzten Durchmesser von etwa 3 bis 6 Metern stellt er keine Gefahr dar, aber solche Begegnungen erlauben uns, Trajektorie-Modelle zu verfeinern und besser auf potenziell gefährlichere Objekte vorbereitet zu sein.

Außerdem stellte NASA zusammen mit NOAA eine kleine Flotte von Raumfahrzeugen vor, die zur Verbesserung der Vorhersagen für das Weltraumwetter eingesetzt werden soll. Diese Missionen sollen helfen, koronale Massenauswürfe und Sonnenstürme früher zu erkennen, um Satelliten, Stromnetze und Kommunikation besser schützen zu können.

Auch interessant: Ein neues Objekt, 2025 PN7, erweist sich als sogenannter Quasi-Mond unserer Erde – es umkreist die Sonne auf einer Bahn, die es so erscheinen lässt, als ob es mit der Erde verbunden wäre. Obwohl es ziemlich klein und lichtschwach ist, wird erwartet, dass es für etwa 60 Jahre in diesem quasi-Orbitalverhalten bleibt; und Astronomen glauben, dass noch mehr solcher Objekte existieren könnten, die wir bisher übersehen haben.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 36 2025

In dieser Woche erreichte die Erde eine außergewöhnlich starke Sonnensturmfront: Eine seltene „Kannibalen-CME“ – bei der sich zwei koronale Massenauswürfe vereinen – traf am 1. und 2. September auf unser Magnetfeld, während sie mit rund 2,1 Millionen km/h unterwegs war. Die daraus resultierenden geomagnetischen Stürme sorgten nicht nur für beeindruckende Polarlichter weltweit, sondern auch für erhöhte Alarmbereitschaft bei Satelliten- und Energiebetreibern.

Gleichzeitig steuerte ein neu entdeckter Asteroid namens 2025 QV5, etwa so groß wie ein Schulbus (~11 Meter), mit über 22.400 km/h an der Erde vorbei – in rund 805.000 km Entfernung, also etwa doppelt so weit wie zum Mond. Er wird erst in 100 Jahren wieder auf eine ähnliche Bahn zurückkehren und bleibt für Astronomie-Instrumente ein spannendes Beobachtungsobjekt.

Nur einen Tag zuvor, am 2. September, passierte ein weiterer Brocken: der Asteroid 2025 QH16 (ca. 13 Meter Durchmesser) zog mit etwa 18.500 mph in sicherer Entfernung (ca. 2,8 Millionen Meilen) an uns vorbei. Solche nahen Beobachtungen stärken die Bedeutung laufender Nahraumüberwachung zur planetaren Verteidigung.

Abseits dieser Objekte bot der Himmel im September auch spektakuläre Himmelsbeobachtungen: Am 21. September steht Saturn in Opposition, das heißt, er ist besonders hell und nahe – ideal für das bloße Auge oder ein kleines Teleskop. Und am 19. September verbünden sich Mondsichel, Venus und Regulus zu einem seltenen Himmels-Trio kurz vor Sonnenaufgang.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 35 2025

In der 35. Kalenderwoche sorgten gleich mehrere Entwicklungen im All für Schlagzeilen. Am 27. August rauschte der Asteroid 2025 PM2 mit einer Geschwindigkeit von rund 41.000 Meilen pro Stunde an der Erde vorbei. Mit einer Distanz von etwa 2,3 Millionen Meilen war er zwar ungefährlich, zeigt aber erneut, wie wichtig die kontinuierliche Überwachung erdnaher Objekte für die planetare Verteidigung ist. Auch in Indien gab es große Ankündigungen: Premierminister Narendra Modi erklärte, dass das Land schon bald über eine eigene Raumstation verfügen werde – ein ambitionierter Plan, der die wachsende Unabhängigkeit Indiens in der Raumfahrt unterstreicht.

Spektakuläre Bilder bot hingegen die NASA: Bei der TOMEX+-Mission wurden drei Forschungsraketen von Wallops Island gestartet, die farbenprächtige Leuchtspuren am Himmel über der US-Ostküste hinterließen. Mit den Experimenten untersucht die Raumfahrtbehörde die Mesopause, die kälteste Schicht der Erdatmosphäre, die eine wichtige Rolle beim Energieaustausch spielt. Und auch Kanada meldete Fortschritte – dort entsteht mit dem Atlantic Spaceport Complex der erste kommerzielle Raumhafen des Landes. Beim geplanten Testflug soll die Taiga-Rakete, gefertigt mit 3D-Druck, erstmals die Kármán-Linie erreichen und so ein neues Kapitel der kanadischen Raumfahrtgeschichte aufschlagen.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 34 2025

Mit SpaceX CRS-33 startete eine neue Versorgungsmission zur ISS. An Bord befanden sich nicht nur wichtige Güter für die Crew, sondern auch ein spezielles „Boost Kit“, das ab September regelmäßig die Bahnhöhe der Raumstation stabilisieren soll. Außerdem kündigte Blue Origin den Start der NASA-Mission ESCAPADE für Ende September an: Mit einer New-Glenn-Rakete sollen zwei kleine Sonden die Magnetosphäre des Mars untersuchen – und damit startet Blue Origin erstmals eine NASA-Mission noch vor SpaceX.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 33 2025

Im Mittelpunkt stand der neu entdeckte interstellare Komet 3I/ATLAS, der mit rund 61 Kilometern pro Sekunde durch das Sonnensystem rast. Er ist erst der dritte bekannte Besucher von außerhalb und wird in den kommenden Monaten zwischen Mars- und Erdbahn hindurchziehen. Forscher nutzen Spektroskopie, um seine chemische Zusammensetzung zu untersuchen, und erwarten spannende Erkenntnisse über die Entstehung fremder Planetensysteme.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 32 2025

Europa feierte den zweiten erfolgreichen kommerziellen Start der Ariane 6, ein wichtiger Schritt für die unabhängige europäische Raumfahrt. Parallel dazu richteten viele den Blick an den Himmel: Mitte August kam es zu einer seltenen „Schwarzmond“-Phase, bei der kein sichtbarer Mond am Nachthimmel stand, gefolgt von einer nahen Begegnung der Mondsichel mit dem Mars – ein besonderes Schauspiel für Himmelsbeobachter.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 31 2025

In dieser Woche startete die NASA gemeinsam mit der indischen Raumfahrtbehörde ISRO den Erdbeobachtungssatelliten NISAR. Er soll mithilfe von Radar globale Veränderungen wie Erdbeben oder Gletscherschmelze präzise messen. Am 1. August hob außerdem die SpaceX-Crew-11 zur ISS ab – mit Astronauten aus den USA, Japan und Russland an Bord. Der Start musste wetterbedingt um einen Tag verschoben werden. Gleichzeitig trafen sich erstmals seit Jahren die Chefs von NASA und Roscosmos persönlich, um über die Zukunft der ISS und weitere Kooperationen zu sprechen. Und am Himmel war ein Highlight zu sehen: In der Galaxie NGC 7331 wurde die helle Supernova 2025rbs entdeckt – eine der auffälligsten seit Langem.

Wissenswertes über den Weltraum in der KW 30 2025

Diese Woche stand im Zeichen mehrerer spannender Entwicklungen im All: Die NASA und die indische Raumfahrtbehörde ISRO bereiten den Start des gemeinsamen Satelliten NISAR vor, der mit Radaraufnahmen Veränderungen der Erdoberfläche erfassen soll – etwa bei Gletscherschmelze, Erdbeben oder Waldverlust. Die NASA startete zudem erfolgreich ihre TRACERS-Mission: Zwei identische Satelliten wurden ins All gebracht, um das Erdmagnetfeld und sogenannte magnetische Rekonnexionen zu untersuchen – ein wichtiger Prozess bei Polarlichtern und Sonnenstürmen.

In China brachte das Versorgungsschiff Tianzhou 9 rund 6,5 Tonnen Fracht zur Raumstation Tiangong, darunter auch neue Raumanzüge und wissenschaftliche Ausrüstung. Auch astronomisch war die Woche interessant: Der interstellare Komet 3I/ATLAS wurde entdeckt – das erst dritte bekannte Objekt, das aus einem anderen Sonnensystem stammt. Schließlich zieht der etwa 60 Meter große Asteroid 2025 OW am 28. Juli in sicherer Entfernung an der Erde vorbei – ein gutes Beispiel für die fortlaufende Himmelsüberwachung durch die NASA.